Booster B-4

Datenformate und Schnittstellen
Der Booster B-4 ist multiprotokollfähig, er kann Daten im Motorola- und im DCC-Format verstärken. Er kann entweder an die DCC-konforme Boosterschnittstelle oder den Gleisausgang einer Zentrale angeschlossen werden.

RailCom
Der Booster B-4 kann das sogenannte RailCom-Cutout bereitstellen, das die Übertragung von Rückmeldedaten in RailCom-überwachten Abschnitten ermöglicht. Beim Einsatz des B-4 mit Zentralen, die ein DCC-Signal senden und nicht RailCom-fähig sind, kann das RailCom-Cutout zu Störungen bei der Datenübertragung führen. Daher besteht beim B-4 die Möglichkeit, RailCom ein- oder auszuschalten. Bei reinen Motorola-Zentralen sind Störungen der Datenübertragung durch das RailCom-Cutout prinzipbedingt ausgeschlossen. Im Auslieferungs-zustand ist RailCom eingeschaltet.

Geregelte Gleisspannung
Der Booster B-4 stellt eine geregelte Gleisspannung bereit, die in 1 V-Schritten auf einen Wert zwischen 10 und 24 V eingestellt werden kann. Bei Auslieferung ist die Gleisspannung auf 18 V eingestellt.
Die Regelung der Gleisspannung auf einen festen Wert verhindert, dass die Fahrgeschwindigkeiten der Loks und die Helligkeit der Beleuchtungen infolge von Spannungsschwankungen varieren.

Kurzschlusssicherung
Der Booster B-4 hat eine interne Kurzschlussabschaltung. Eine interne Strom­begrenzung schaltet den Booster bei einem Kurzschluss am Gleis­ausgang automatisch ab und verhindert dadurch Defekte am Booster, am Gleis und den Fahrzeugen. Wird die Kurzschluss­rückmeldeleitung angeschlossen, kann der B-4 eine Kurzschluss­rückmeldung an DCC-Zentralen senden und wird dann von der Zentrale abgeschaltet.
Die Kurzschluss-Empfindlichkeit bzw. der Abschaltstrom kann auf 2, 3, 4 oder 5 A eingestellt werden. Im Auslieferungszustand ist der Abschaltstrom auf 5 A eingestellt. Nach Ablauf von 4 bis 10 Sekunden (einstellbar) schaltet der B-4 sich automatisch wieder ein. Liegt der Kurzschluss dann noch vor, schaltet er sofort wieder ab. Nachdem der Booster sich fünf Mal ein- und wieder ausgeschaltet hat, wird die Einschalt-Automatik für eine Minute unterbrochen, bevor der Vorgang wiederholt wird.

Abschaltung bei Übertemperatur
Bei Überhitzung schaltet der Booster aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Mögliche Ursachen:
Behinderung des Luftaustausches über die Lüftungsschlitze an der Ober- und Rückseite.
Deutlich höhere Nennspannung des Trafos als die eingestellte Gleisspannung bei gleichzeitig hoher Stromentnahme.

Einsatz mit DCC-Zentralen
Das Gleissignal wird vom Booster B-4 vollständig symmetrisch verstärkt. Dadurch ist der Einsatz des ABC-Bremsverfahrens in DCC-gesteuerten Anlagen möglich. Der Eingang des Boosters B-4 ist durch Optokoppler vollständig galvanisch getrennt.

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Hierzu passt unser Trafo 18V/2,9A:

Die folgenden Preise verstehen sich incl. gesetzliche Umsatzsteuer plus Versand.

 


Artikel-Nr.
Preis / Pack

Booster B-4 fertig im Gehäuse 40-19407-01 99,00
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Booster B-4 fertig im Gehäuse mit Display 40-19417-01 129,00
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Boosterkabel B-4 an MC 40-19209-01 3,95
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Trafo 18V 3A (54VA) 70-09020-01 49,00
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Schaltnetzgerät 15 - 24V 6-5A (120VA) 70-09210-01 69,00
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Format: Motorola, DCC

Railcom-fähig

Kurzschschlusssicherung

Kurzschlussrückmeldung an die Zentrale

Gleispannung geregelt (ca. 10V - 24V einstellbar)

Anschlüsse optisch getrennt für DCC-kompatible Boosterausgänge oder direkten Anschluss an die Gleise

Abmessungen:
ca.95 x 135 x 45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* RailCom ist eingetragenes Warenzeichen der Lenz Elektronik GmbH, 35398 Gießen