|
Funktionsdecoder DCC FD-6
Funktion
Der Funktionsdecoder FD-6 ist auf die Auswertung von Signalen im
DCC-Format ausgelegt. Er kann auf eine von 127 Basis-Adressen oder eine
von 10.239 erweiterten Adressen eingestellt werden. Er kann in allen
Fahrstufenmodi (14, 28 oder 128 Fahrstufen) angesteuert werden.
Der Decoder kann über die Einstellung der Konfigurationsvariablen
individuell angepaßt werden. Die Einstellung aller
Konfigurationsvariablen ist mit Zentralen möglich, die die
CV-Programmierung unterstützen. Bei Zentralen, die lediglich die
sogenannte Register-Programmierung ermöglichen, ist die Anzahl der
einzustellenden Konfigurations- variablen beschränkt.
Konfigurationsvariablen
des FD-6
Folgende Konfigurationsvariablen (CVs) können über die
Zentrale eingestellt werden:
- Basisadresse (CV#1)
- Version (CV#7) - nur lesbar
- Herstellerkennung (CV#8) - nur lesbar
- Erweiterte Adresse (CV#17 und CV#18) *1
- Konfigurationsdaten 1 (CV#29)
- Zuordnung der Ausgänge X5 bis X8 zu den Funktionen F5 bis F8
(CV#39 bis 42) *1
- Dimmen der Ausgänge X5 bis X8 (CV#50 bis C53) *1
- Zuordnung der Ausgänge X5 bis X8 zu den Funktionen F0 bis F4
(CV#55 bis 58) *1
- Effekte für die Ausgänge X5 bis X8 (CV#60 bis 63) *1
*1 Nicht möglich bei Zentralen
mit Registerprogrammierung!
Funktionsausgänge
Der Decoder hat vier schaltbare Funktionsausgänge, an die
beliebige Verbraucher (z.B. Beleuchtung, Rauchgenerator, Soundmodul,
elektrische Kupplung) angeschlossen werden können. Die
Funktionsausgänge werden über die Funktionstasten F0 bis F8
geschaltet.
Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktionsausgängen des
Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem
Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen.
Effekte
der Funktionsausgänge
Für alle Funktionsausgänge können einzeln die folgenden
Effekte eingestellt werden:
- Unregelmäßiges Flackern. Anwendungsbeispiel: Flackern des
Kesselfeuers von Dampfloks.
- Strobe (Aufblitzen). Anwendungsbeispiel: Amerikanische Loks mit
entsprechender Beleuchtung.
- MARslight (auf- und abschwellende Lichtstärke).
Anwendungs-beispiel: Amerikanische Loks mit entsprechender Beleuchtung.
- Fahrtrichtungsabhängiges Ein-/ Ausschalten.
- Blinken mit einer Frequenz von 2 Hz mit zwei verschiedenen Phasen,
die um 180 Grad gegeneinander verschoben sind. Anwendungsbeispiel:
Einzel- oder Wechselblinklichter.
- Blinken mit einer Frequenz von 1 Hz.
Zusätzlicher
richtungsabhängiger Funktionsausgang
Neben den vier schaltbaren Funktionsausgängen steht ein
richtungsabhängiger Funktionsausgang zur Verfügung, der nicht
geschaltet werden kann. Dieser Ausgang kann direkt an die Basis eines
Transistors angeschlossen werden, dessen Emitter auf den Decoder
zurückgeführt wird. Der Ausgang kann mit maximal 1 mA
belastet werden, ist daher für den direkten Anschluß
nachgeschalteter Verbraucher nicht geeignet.
Je nach Fahrtrichtung liegen an diesem Ausgang 0 oder 5 Volt Spannung
an. Dadurch wird der Transistor richtungsabhängig geschaltet.
|
Artikel-Nr.
|
Preis
/ Pack
|
|
Funktionsdecoder
FD-6
|
22-01-064
|
|
|
Funktionsdecoder
FD-6, ab 5 Stück
|
22-01-064 |
|
|
Funktionsdecoder
FD-6+K
|
22-01-064+K |
|
|
Funktionsdecoder FD-6+K, ab 5 Stück
|
22-01-064+K |
|
|
+K
= mit angelöteten
Anschlußkabeln
|
|