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Lokdecoder MM/DCC LD-G-33 (Gleichstrommotor) bzw.
LD-W-33 (Allstrommotor ausverkauft)
Funktion
Ansteuerung im Digitalbetrieb:
Der Lokdecoder LD-G-33 ist ein Multiprotokoll-Lokdecoder, der sowohl
Signale im DCC-Format als auch im Motorola-Format auswertet. Er erkennt
automatisch, in welchem Format die Zentrale die Signale an seine
Adresse sendet.
Der Adressumfang ist von dem Format abhängig, mit dem der Decoder angesteuert wird.
Motorola-Format: 255 Adressen
DCC- Format: 127 Basis-Adressen oder 10.239 erweiterte Adressen
Im DCC-Format kann der Decoder in allen Fahrstufenmodi (14, 28 oder 128 Fahrstufen) angesteuert werden.
Im Motorola-Format kann der Decoder mit 14 oder 27 Fahrstufen betrieben
werden. Die Ansteuerung aller 27 Fahrstufen ist nur mit Zentralen
möglich, die diesen Modus im Motorola-Format unterstützen (z.B. MasterControl).
Bei Zentralen, die nur die Ansteuerung von 14 Fahrstufen unterstützen,
kann nur jede zweite verfügbare Fahrstufe angesteuert werden. Die
Programmierung des Decoders erfolgt für das DCC-Format über die
Einstellung der Konfigurationsvariablen (DCC-konform), für das
Motorola-Format über Register.
Ansteuerung im Analogbetrieb
Der Lokdecoder LD-G-33 kann auch in analogen Modellbahnanlagen
eingesetzt werden. Er kann sowohl mit einem Wechselstrom- als auch mit
einem Gleichstrom-Fahrregler betrieben werden. Sobald das Fahrzeug auf
das Gleis gestellt wird, erkennt der Decoder automatisch, ob er analog
oder digital angesteuert wird, und stellt den entsprechenden
Betriebsmodus ein. Die automatische Analogerkennung kann abgeschaltet
werden.
Das Ein- und Ausschalten der Funktionsausgänge ist im Analogbetrieb
nicht möglich. Sie können so programmiert werden, dass sie im
Analogbetrieb entweder an- oder ausgeschaltet sind. Die Effekte, die
für die Ausgänge eingestellt sind, sind auch im Analogbetrieb aktiv.
Ausgänge, die mit F0 geschaltet werden, werden im Analogbetrieb
entsprechend der Fahrtrichtung ein- oder ausgeschaltet.
Kurzschluss-Schutz
Sobald der zulässige Gesamtstrom des Decoders (1500 mA) überschritten
wird, schaltet der Decoder automatisch den Motor und die
Funktionsausgänge für eine kurze Zeit ab. Dieser Vorgang wird so lange
wiederholt, bis der Kurzschluss beseitigt ist.
Motoransteuerung
Der Motor kann mit einer PWM von 17 kHz oder 31,5 kHz
(Gleichstrommotor) bzw. bzw. 480 Hz (Allstrommotor) angesteuert werden.
Dadurch wird ein leiser und gleichmäßiger Lauf des Motors
gewährleistet. Der Decoder ist damit auch zur Ansteuerung von
Glockenanker-(Faulhaber-) Motoren geeignet (nur LD-G-33).
Lastregelung (nur LD-G-33)
Zusätzliche Belastungen (z.B. Fahrten an Steigungen, angekoppelte
Waggons) verursachen - bei konstanter Motorspannung - eine Verringerung
der Fahrgeschwindigkeit einer Lok, unter Umständen sogar bis zum
Stillstand. Die Lastregelung beeinflußt die Motorspannung so, daß die
Geschwindigkeit der Lok im Fahrbetrieb bei einer gewählten Fahrstufe
konstant bleibt, unabhängig von der Größe zusätzlicher Belastungen.
Durch Verändern einer CV-Variablen des Decoders kann die Lastregelung
ein- oder ausgeschaltet werden. Die Lastregelparameter können ebenfalls
durch das Ändern von CV-Variablen verändert werden, um den Decoder an
individuelle Eigenschaften des Motors anzupassen.
Lastregelparameter:
Die Lastregelung wird durch drei Parameter bestimmt, die aufeinander
abgestimmt sein müssen, um optimale Fahreigenschaften zu erzielen.
Jedem Lastregelparameter ist eine CV-Variable zugeordnet. Die Parameter
sind:
KP:
Der proportionale Bestandteil der Regelung sorgt dafür, dass der
Unterschied zwischen dem Soll- und dem Istwert möglichst klein wird. Er
kann niemals den Wert „0“ annehmen. Dieser Bestandteil wirkt sich auf
die Grundgeschwindigkeit aus. Ist der eingestellt Wert zu klein, fährt
die Lok zu langsam. Ist der Wert zu groß, ruckelt die Lok während der
Fahrt.
KI:
Der integrale Anteil der Regelung sorgt dafür, daß der verbleibende
Unterschied zwischen dem Soll- und dem Istwert auf 0 reduziert wird und
damit dafür, dass auch sehr kleine Abweichungen ausgeregelt werden. Ist
der eingestellte Wert zu groß, führt das zu starkem Ruckeln der Lok
während der Fahrt.
KD:
Der differentiale Anteil der Regelung sorgt dafür, daß die Regelung
nicht zu schnell umgesetzt wird. Ist der eingestellte Wert zu niedrig,
ruckelt die Lok während der Fahrt. Ist der eingestellte Wert zu groß,
schaukelt die Lok während der Fahrt.
Geschwindigkeitskennlinie
Durch Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit kann der
Decoder an die Fahreigenschaften des Motors und die charakteristischen
Fahrgeschwindigkeiten des Loktyps angepaßt werden. Aus der Anfahr- und
der Höchstgeschwindigkeit erzeugt der Decoder eine lineare
Geschwindigkeitskennlinie.
Wenn der Fahrstufenmodus auf 28 Fahrstufen eingestellt ist, kann
alternativ zur linearen Geschwindigkeitskennlinie jeder der 28
Fahrstufen eine beliebige Motorspannung zugeordnet werden. Dieses
ermöglicht die Erstellung einer an die individuellen Fahreigenschaften
des Motors angepaßten Geschwindigkeitskennlinie. Die eingestellten
Werten werden in der alternativen Geschwindigkeitstabelle
abgespeichert.
Rangiergang
Bei entsprechender Programmierung kann über eine Funktionstaste in den
Rangiergang umgeschaltet werden. Im Rangiergang wird die
Geschwindigkeit aller Fahrstufen um ca. 50 % gegenüber der
eingestellten Geschwindigkeit reduziert.
Nothalt
Bei einem Richtungswechsel wird automatisch ein Nothalt ausgeführt.
Funktionsausgänge
Der Decoder hat sechs Funktionsausgänge mit einem maximalen Strom von
je 500 mA, an die nach Bedarf Verbraucher angeschlossen werden können
(z.B. Beleuchtung, Rauchgenerator, Soundmodul, elektrische Kupplung).
Der maximale Gesamtstrom des Decoders (einschließlich Motorstrom)
beträgt 1.500 mA.
Die Funktionsausgänge werden im DCC-Format über die Funktionstasten F0
bis F12 geschaltet. Im Motorola-Format werden die Funktionsausgänge
über die Funktionstasten F0 bis F4 geschaltet. Die Funktionen F5 bis F9
können über die Funktionstasten F1 bis F4 und F0, die einer zweiten
Decoderadresse zugeordnet werden, geschaltet werden. Die Funktionen F10
bis F12 stehen im Motorola nicht zur Verfügung.
Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktionsausgängen des
Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang
mehrere Funktionstasten zuzuordnen.
SUSI-Schnittstelle
An den LD-G-33 kann ein SUSI-Modul angeschlossen werden, das auch über
den Decoder programmiert werden kann. Das Auslesen der Daten des
SUSI-Moduls ist über den Decoder nicht möglich.
Der Lokdecoder überträgt den Zustand der Funktionen und die an der
Zentrale eingestellte Fahrstufe an das SUSI-Modul. Dadurch werden
geschwindigkeitsabhängige Funktionen des SUSI-Moduls beeinflusst (z.B.
Motorgeräusch).
Ein passendes SUSI-Modul bekommen Sie hier...
Effekte der Funktionsausgänge
Für alle Funktionsausgänge können einzeln die folgenden Effekte eingestellt werden:
Dimmfunktion:
Die Spannung, die am Ausgang anliegt, kann durch entsprechende
Programmierung reduziert werden. Anwendungs-beispiel: Die für den
Analogbetrieb vor-gesehenen Birnchen älterer Fahrzeuge können gedimmt
werden und müssen dann nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht
werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Spannung in
Abhängigkeit von der Fahrtstufe zu dimmen. Damit lässt sich z. B. eine
schwache Rauchentwicklung beim Halt oder eine ausgeschaltete oder
gedimmte Führerstandsbeleuchtung während der Fahrt realisieren.
Kickfunktion:
Die Funktionsausgänge können so eingestellt werden, dass sie zunächst
für maximal ca. 20 Sekunden die volle Spannung erhalten und dann
gedimmt werden. Anwendungs-beispiel: Bei einigen Typen elektrischer
Kupplungen wird die volle Spannung zum Entkuppeln benötigt. Um die
Kupplungen zu schonen, muss anschließend die Spannung reduziert werden.
Die Ausgänge können außerdem so programmiert werden, dass nach dem
Auslösen der Kickfunktion die Lok automatisch ein Stückchen vom
entkuppelten Waggon wegfährt.
Blinkfunktion:
Die Frequenz und das Tastverhältnis der Blinklichter können eingestellt
werden. Anwendungsbeispiel: Einzel- und Wechsel-blinklichter oder
Strobe (Aufblitzen). Fahrtrichtungsabhängiges Schalten: Jeder
Ausgang kann so programmiert werden, dass er in Abhängigkeit von der
Fahrtrichtung geschaltet wird.
Sonderfunktion für Fahrstufe 0:
Eine Funktion kann so programmiert werden, dass sie bei Fahrstufe 0
andere Funktionen abschaltet und bestimmte Funktionsausgänge
einschaltet. Anwendungsbeispiel: In manchen BWs ist es üblich, dass bei
kurzfristig abgestellten Loks vorn und hinten das Schlusslicht
eingeschaltet wird.
Rückmeldung mit RailCom
RailCom ist ein Protokoll zur bi-direktionalen Kommunikation in
digitalen Modellbahnanlagen, die im DCC-Format gesteuert werden. Es
ermöglicht z. B. die Rückmeldung der Adresse und der CV-Einstellungen
von den Decodern zur Digitalzentrale oder zu speziellen
Empfängerbausteinen (Detektoren). Die Decoder müssen dafür ausgelegt
sein, die sogenannten RailCom-Messages zu senden.
Der LD-G-33 sendet (fortlaufend) die (Basis-, erweiterte oder Consist-)
Adresse an die Detektoren (sogenananntes RailCom Broadcast Datagramm)
und übermittelt auf einen entsprechenden RailCom-Auslesebefehl hin eine
CV-Meldung.
Das Versenden von RailCom-Messages ist nur in Anlagen möglich, in denen
ein DCC-Signal an den Schienen anliegt. Daher ist die Nutzung der
RailCom-Funktion in einer reinen Motorola-Umgebung nicht möglich,
sondern nur dann, wenn mindestens ein beliebiger anderer Decoder auf
der Anlage im DCC-Format angesteuert wird.
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Hier ein Link zu passenden Permanentmagneten zum Umrüsten von Allstrom (Wechselstrom-) Motoren auf Gleichstrommotor.
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Artikel-Nr.
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Preis
/ Pack
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Lokdecoder LD-W-33
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41-02330-01
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Lokdecoder LD-W-33, 5-er Pack
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41-02330-05 |
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| Lokdecoder LD-W-33+K |
41-02331-01 |
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Lokdecoder LD-W-33+K, 5-er Pack
|
41-02331-05 |
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Lokdecoder
LD-G-33
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41-01330-01
|
24,95
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bestellen |
Lokdecoder
LD-G-33, 5-er Pack
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41-01330-05 |
115,00
|
bestellen |
| Lokdecoder
LD-G-33+K |
41-01331-01 |
27,95
|
bestellen |
Lokdecoder LD-G-33+K, 5-er Pack
|
41-01331-05 |
125,00 |
bestellen |
Lokdecoder
LD-G-33
mit NEM 652-Stecker |
41-01332-01
|
27,95
|
bestellen |
Lokdecoder
LD-G-33
mit NEM 652-Stecker, 5-er Pack
|
41-01332-05
|
125,00
|
bestellen |
+K
= mit angelöteten
Anschlußkabeln
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Format: DCC + MM
Anzahl der Adressen:
MM: 255
DCC:
127 Basis-Adressen, erweiterte Adressen (bis 10.239, CV 17 u. CV
18) u. Consist-Adresse (CV19)
Anzahl der Fahrstufen:
MM: 14 oder 27
DCC: 14, 28 oder 128
Schaltfunktionen:
6 verschiedene,
programmierbar
Geschwindigkeitskennlinie:
Einstellung über Startspannung (CV 2) und Maximalspannung (CV 5)
Zweite Geschwindig-
keitskennlinie: ja.
Rangiergang: Ja.
Anfahr- / Bremskennlinie:
Programmierbar über
Beschleunigungs- (CV 3) und Bremsrate (CV 4)
Lastregelung: Ja.
RailCom-fähig
SUSI-Schnittstelle
Max. Gesamtstrom:
1.500 mA
Platinenabmessungen:
ca. 25,5 x 16 x 2,5 mm
* RailCom ist eingetragenes Warenzeichen der Lenz Elektronik GmbH, 35398 Gießen |