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Lokdecoder MM LD-G-4 NICHT MEHR LIEFERBAR
Funktion
Der Decoder ist für den Betrieb im Motorola-II-Format vorgesehen
und kann auf eine von 255 Adressen eingestellt werden. Er wertet die
von der digitalen Zentrale ausgesandten, für seine Adresse
bestimmten Signale aus und gibt sie an die Lokomotive weiter.
Im Motorola-I-Format ist der Fahrbetrieb möglich, die
Programmierung der Parameter und die Ansteuerung der Funktionen ist
jedoch eingeschränkt.
Funktion
Fahrstufe und Fahrtrichtung
Die an der Zentrale eingestellte Fahrstufe sowie der Befehl zur
Richtungsänderung werden vom Decoder an die Lok weitergeleitet.
Bei einer Richtungsänderung wird die aktuelle Richtung
abgespeichert.
Geschwindigkeitskennlinie
Durch Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit kann
der Decoder an die individuellen Fahreigenschaften des Motors und die
charakteristischen Fahr-geschwindigkeiten des Loktyps angepaßt
werden. Aus der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit erzeugt der
Decoder eine leicht gekrümmte Geschwindig- keitskennnline. Diese
Kennlinie ermöglicht eine gute Feinabstimmung der
Fahrgeschwindigkeit im unteren Fahrstufenbereich.
Zweite
Geschwindigkeitskennlinie
Es besteht die Möglichkeit, eine zweite Geschwindigkeitskennlinie
(z.B. für Rangierbetrieb) zu programmieren. Durch Betätigen
der Funktionstaste F4 wird zwischen den beiden
Geschwindigkeitskennlinien umgeschaltet.
Anfahr-
und Bremsverzögerung
Die Anfahr- und die Bremsverzögerung sind getrennt voneinander
über die Zentrale programmierbar. Wenn die Funktion F4
eingeschaltet wird, wird die Anfahr- und Bremsverzögerung
deaktiviert (und gleichzeitig zur zweiten Geschwindigkeitskennline
umgeschaltet). Auch wenn die Anfahr- und Bremsverzögerung aktiv
ist, kann von der Zentrale aus durch Umschalten der Fahrtrichtung ein
Notstopp ausgelöst werden.
Pendelautomatik
Bei aktiver Pendelautomatik hält die Lok mit der eingestellten
Bremsver-zögerung an, sobald der Decoder eine negative
Gleichspannung am Gleis er-kennt (Märklin*-Bremsstrecke). Intern
vertauscht der Decoder dann die Fahrt-richtungen „vorwärts“ und
„rückwärts“. Nach der Aufhebung der negativen Gleichspannung
am Gleis fährt die Lok automatisch mit der eingestellten
Anfahrverzögerung in die Gegenrichtung los. Im Streckenbetrieb
kann der Decoder auch bei aktivierter Pendelautomatik normal
angesteuert werden. Bei einer Unterbrechung des Fahrbetriebes wird die
aktuelle Richtung beibehalten.
Funktionsausgänge
Der Decoder hat sieben schaltbare Funktionsausgänge, an die
beliebige Verbraucher (z.B. Beleuchtung, Rauchgenerator, Soundmodul,
elektrische Kupplung) angeschlossen werden können. Die
Funktionsausgänge werden über die Funktionstasten „function“
und / oder die Sonderfunktionen F1 bis F4 geschaltet.
Die eingestellten Zustände der Funktionsausgänge werden
gespeichert. Auch wenn der Decoder für längere Zeit stromlos
war, werden sie beim erneuten Einschalten wieder eingestellt.
Zuordnung:
Die Ausgänge X7 bis X10 sind den Funktionsausgängen F1 bis F4
zugeordnet. Die Zuordnung der Funktionstasten zu den
Funktionsausgängen X4 bis X6 des Decoders ist frei wählbar.
Es ist möglich, diesen Funktionsausgängen mehrere
Funktionstasten zuzuordnen. Funktionsausgänge, die der Funktion
„function“ zugeordnet werden, können fahrtrichtungsabhängig
geschaltet werden.
Anwendungsbeispiel:
Die Beleuchtung einer Rangierlok wird sowohl der Funktion F4 als auch
der Funktion „function“ zugeordnet. Im Rangierbetrieb wird die
Beleuchtung über F4 geschaltet, im Streckenbetrieb
fahrtrichtungsabhängig über „function“.
Dimmen:
Die Funktionsausgänge X4 bis X6 können einzeln gedimmt
werden.
Anwendungsbeispiel: Die für den Analogbetrieb vorgesehenen
Birnchen älterer Loks können gedimmt werden und müssen
daher nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht werden.
Anwendungsbeispiel:
Die vordere Beleuchtung wird an zwei Funktions-ausgänge
anschlossen. Über eine Funktionstaste wird die
Standard-beleuchtung geschaltet, über eine andere Funktionstaste
das Fernlicht.
Rückmelden
der Adresse
Im Programmiermodus kann die Adresse abgefragt werden. Die Adresse wird
verschlüsselt durch das Blinken der Lokbeleuchtung
übermittelt.
Online-Programmierung
Die Adresse, die Fahreigenschaften und die gesamte Funktionalität
werden online programmiert. Das bedeutet:
- Um den Programmiermodus für den Decoder zu starten und die
gewünschte (neue) Adresse einzugeben, ist die Eingabe der
vorhandenen Adresse nicht erforderlich.
- Während der Programmierung der Fahreigenschaften (Anfahr- und
Höchst- geschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung)
fährt die Lok auf dem Gleis. Durch Betätigen des Fahrreglers
werden die Fahreigenschaften verändert. Sobald diese wie
gewünscht eingestellt sind, wird direkt (online) abgespeichert.
- Im Programmiermodus ist die jeweils einzustellende Funktion aktiv.
Dieses erleichtert die Zuordnung zu den Funktionstasten. Die
Dimmfunktion wird über den Fahrregler verändert. Sobald diese
wie gewünscht eingestellt ist, wird direkt (online) abgespeichert.
Einschränkungen
im Motorola-I-Format
Im Motorola-I-Format können folgende Einstellungen gemacht werden:
- Adresse
- Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit
- Zuordnung der Funktionsausgänge zu „function“
Ein Reset und eine Abfrage der Adresse sind nicht möglich. Es ist
nicht möglich, die zweite Geschwindigkeitskennlinie sowie die
Anfahr- und Bremsverzögerung zu programmieren. Die Funktionen F1
bis F4 können nicht geschaltet werden.
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Artikel-Nr.
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Preis
/ Pack
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Lokdecoder
LD-G-4
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22-01-059
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27,90
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Lokdecoder
LD-G-4,
5-er Pack
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22-05-059 |
129,00
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Lokdecoder LD-G-4+NEM652
|
22-01-059+S |
31,90 |
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Lokdecoder LD-G-4+NEM652, 5-er Pack
|
22-05-059+S |
149,00 |
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Lokdecoder
LD-G-4+K
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22-01-059+K |
29,90
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Lokdecoder
LD-G-4+K,
5-er Pack
|
22-05-059+K |
139,00
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| +K
= mit angelöteten
Anschlußkabel |
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