Foto LD-W-2

 

Nicht mehr lieferbar


Lokdecoder  LD-W-2

Der LD-W-2 wurde überarbeitet. Er hat nun folgende Eigenschaften. Die Beschreibung der alten Version ist weiter unten.


Funktion

Der Decoder ist für den Betrieb im Motorola-II-Format vorgesehen und kann auf eine von 255 Adressen eingestellt werden. Er wertet die von der digitalen Zentrale ausgesandten, für seine Adresse bestimmten Signale aus und gibt sie an die Lokomotive weiter. Im Motorola-I-Format ist der Fahrbetrieb möglich, die Programmierung der Parameter und die Ansteuerung der Funktionen ist jedoch eingeschränkt.


Geschwindigkeitskennlinie

Durch Einstellung der Anfahr- und der Höchstgeschwindigkeit kann der Decoder an die individuellen Fahreigenschaften des Motors und die charakteristischen Fahr­geschwindigkeiten des Loktyps angepaßt werden. Aus der Anfahr- und der Höchst­geschwindigkeit erzeugt der Decoder eineleicht gebogene Geschwindigkeitskennline. Diese Kennlinie ermöglicht eine gute Feinabstimmung der Fahrgeschwindigkeit im unteren Fahrstufen­bereich.

 

Zweite Geschwindigkeitskennlinie

Es besteht die Möglichkeit, eine zweite Geschwindigkeitskennlinie (z.B. für Rangierbetrieb) zu programmieren. Durch Betätigen der Funktionstaste F4 wird zwischen den beiden Geschwindigkeitskennlinien umgeschaltet.


Anfahr- und Bremsverzögerung

Die Anfahr- und die Bremsverzögerung sind getrennt voneinander über die Zentrale programmierbar. Durch Betätigen der Funktionstaste F3 wird die Anfahr- und Bremsverzögerung ein- bzw. ausgeschaltet. Auch wenn die Anfahr- und Bremsverzögerung aktiv ist, kann von der Zentrale aus durch Umschalten der Fahrtrichtung ein Notstopp ausgelöst werden.


Lastregelung

Zusätzliche Belastungen (z.B. Fahrten an Steigungen, angekoppelte Waggons) verursachen - bei konstanter Motorspannung - eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit einer Lok, unter Umständen sogar bis zum Stillstand. Die Lastregelung beeinflußt die Motor­spannung so, daß die Geschwindigkeit der Lok im Fahrbetrieb bei einer gewählten Fahrstufe konstant bleibt, unabhängig von der Größe zusätzlicher Belastungen. Beim Programmieren des Decoders kann die Lastregelung ein- oder ausgeschaltet werden.

 

Funktion Fahrstufe und Fahrtrichtung

Abgeleitet von den 14 Fahrstufen, die die Zentrale senden kann, kann der Decoder bis zu 27 Fahrstufen erzeugen. Bei einer Richtungs-änderung wird die aktuelle Richtung abgespeichert. Damit wird bei einer Unterbrechung des Fahrbetriebes die ursprüngliche Richtung beibehalten, selbst wenn die Zentrale keine absoluten Fahr-informationen sendet (z.B. im Motorola-I-Format).

 

Pendelautomatik

Bei aktiver Pendelautomatik hält die Lok mit der eingestellten Bremsver­zögerung an, sobald der Decoder eine negative Gleichspannung am Gleis er­kennt (Märklin*-Bremsstrecke). Intern vertauscht der Decoder dann die Fahrt­richtungen „vorwärts“ und „rückwärts“. Nach der Aufhebung der negativen Gleichspannung am Gleis fährt die Lok automatisch mit der eingestellten Anfahrverzögerung in die Gegenrichtung los. Im Streckenbetrieb kann der Decoder auch bei aktivierter Pendelautomatik normal angesteuert werden. Bei einer Unterbrechung des Fahrbetriebes wird die aktuelle Richtung beibehalten.

 

Funktionsausgänge

Der Decoder hat vier schaltbare Funktionsausgänge, an die beliebige Verbraucher (z.B. Beleuchtung, elektrische Kupplung, Rauchgenerator, Soundmodul) angeschlossen werden können. Die Funktionsausgänge werden über die Funktionstasten „function“ und / oder die Sonderfunktionen F1 bis F4 geschaltet.

Die eingestellten Zustände der Funktionsausgänge werden gespeichert. Auch wenn der Decoder für längere Zeit stromlos war, werden sie beim erneuten Einschalten wieder eingestellt.

Zuordnung:Die Zuordnung der Funktionstasten zu den Funktions­ausgängen des Decoders ist frei wählbar. Es ist möglich, einem Funktionsausgang mehrere Funktionstasten zuzuordnen. Funktions­ausgänge, die der Funktion „function“ zugeordnet sind, können fahrtrichtungsabhängig geschaltet werden.

Anwendungsbeispiel: Die Beleuchtung einer Rangierlok wird sowohl der Funktion F1 als auch der Funktion „function“ zugeordnet. Im Rangierbetrieb wird die Beleuchtung über F1 geschaltet, im Streckenbetrieb fahrtrichtungsabhängig über „function“.

Dimmen: Alle Funktionsausgänge können einzeln gedimmt werden. Anwendungsbeispiel: Die für den Analogbetrieb vorgesehenen Birnchen älterer Loks können gedimmt werden und müssen daher nach dem Einbau des Decoders nicht ausgetauscht werden.

Anwendungsbeispiel:Die vordere Beleuchtung wird an zwei Funktions­ausgänge anschlossen. Über eine Funktionstaste wird die Standard­beleuchtung geschaltet, über eine andere Funktionstaste das Fernlicht.


Rückmelden der Adresse

Im Programmiermodus kann die Adresse abgefragt werden. Die Adresse wird verschlüsselt durch das Blinken der Lokbeleuchtung übermittelt.


Online-Programmierung

Die Adresse, die Fahreigenschaften und die gesamte Funktionalität werden online programmiert. Das bedeutet:

  • Um den Programmiermodus für den Decoder zu starten und die gewünschte (neue) Adresse einzugeben, ist die Eingabe der vorhandenen Adresse nicht erforderlich.

  • Während der Programmierung der Fahreigenschaften (Anfahr- und Höchstgeschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung) fährt die Lok auf dem Gleis. Durch Betätigen des Fahrreglers werden die Fahreigenschaften verändert. Sobald diese wie gewünscht eingestellt sind, wird direkt (online) abgespeichert.

  • Im Programmiermodus ist die jeweils einzustellende Funktion aktiv. Dieses erleichtert die Zuordnung zu den Funktionstasten. Die Dimmfunktion wird über den Fahrregler verändert. Sobald diese wie gewünscht eingestellt ist, wird direkt (online) abgespeichert.

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Lokdecoder  LD-W-2 alt

Für Lokomotiven mit Allstrommotoren. Lastgeregelt. Auch bei Allstrommotoren kein Umbau des Motors erforderlich! Auch für Analogbetrieb geeignet.
Der maximale Gesamtstrom beträgt 1.500 mA, der maximale Motorstrom 1.000 mA. An die vier Ausgänge können Verbraucher mit jeweils bis zu 500 mA angeschlossen werden.

Funktion Fahrstufe und Fahrtrichtung
Abgeleitet von den 14 Fahrstufen, die die Zentrale senden kann, erzeugt der Decoder 27 Fahrstufen. Intern rechnet der Decoder mit 128 Stufen. Bei einer Richtungsänderung wird die aktuelle Richtung und der Zustand der Sonderfunktionen F3 und F4 abgespeichert.

Funktion Licht
Die Beleuchtung kann von der Zentrale über die Funktion "function" richtungsabhängig geschaltet werden.

Sonderfunktionen im Motorola-II-Format
Die Sonderfunktionen F1 und F2 zur Steuerung beliebiger Verbraucher sind über die Zentrale schaltbar. Die Sonderfunktion F3 ermöglicht das Zuschalten der Anfahr- / Bremsverzögerung. Die Anfahr- u. die Bremsverzögerung sind getrennt voneinander über die Zentrale programmierbar. Die Sonderfunktion F4 ermöglicht das Zuschalten der Lastregelung.

Geschwindigkeitskennlinien
Von der Zentrale aus kann durch Einstellung der Anfahr-, der mittleren und der Höchstgeschwindigkeit eine individuelle Geschwindigkeitskennlinie programmiert werden.

Einschränkungen im Motorola-I-Format
Die Sonderfunktionen F1 bis F4 sind im Motorola-I-Format nicht verfügbar. Die Sonderfunktionen F3 und F4 können jedoch fest einprogrammiert werden.

Die alte Anleitung ist hier...



Artikel-Nr.
Preis / Pack

Lokdecoder LD-W-2
22-01-047 20,00

Lokdecoder LD-W-2, ab 5 Stück
22-01-047 18,00

Lokdecoder LD-W-2+K
22-01-047+K 22,00
Lokdecoder LD-W-2+K, ab 5 Stück
22-01-047+K 20,00

+K = mit angelöteten Anschlußkabeln


Format: Motorola I* und II (Im Motorola-I-Format Einschränkungen in der Funktionalität.)

Adressen: 255

Adresseinstellung über Zentrale

Schaltfunktionen:
4 verschiedene frei programmierbar

Anzahl der Fahrstufen: 27

Geschwindigkeitskennlinie:
Minimale und maximale Geschwindigkeit in 15 Stufen einstellbar.

Zweite Geschwindigkeits- kennlinie schaltbar über F4.

Rangiergang: Nein.

Anfahr- / Bremskennlinie: 15 Stufen einstellbar über die Zentrale.
Schaltbar über F3.

Lastregelung: Ja.

Max. Geamtstrom:
1.500 mA.

Abmessungen:
ca. 27 x 17 x 6 mm